Caritas - ein starkes Stück Kirche

Papst Benedikt"Der Liebesdienst ist für die Kirche nicht eine Art Wohlfahrtsaktivität, die man auch anderen überlassen könnte, sondern er gehört zu ihrem Wesen, ist unverzichtbarer Wesensausdruck ihrer selbst."

Papst Benedikt XVI., Enzyklika "Deus caritas est"

 
Kontakt

Caritas-Wohnheime Westerwald - Rhein-Lahn

Bahnhofstraße 5 | 56203 Höhr-Grenzhausen
Tel. (02624) 95 43 21 | Fax 95 43 10
eMail cwh@cv-ww-rl.de  

  • Abteilungsleiter:
    Peter Roos
 
Caritas-Wohnheime Westerwald - Rhein-Lahn  

Betreuung von Menschen mit Behinderung: Caritas-Wohnheime


Caritas-Wohnheim Sankt Marien Höhr-Grenzhausen | Caritas-Wohnheim Sankt Josef Nauort | Edith-Stein-Haus Sankt Goarshausen | Betreutes Wohnen | Ambulante Hilfen

"Im Mitmenschen den Bruder und die Schwester sehen." (Leitbild Deutscher Caritasverband)


  Unser Leitbild  

  • Die Caritas-Wohnheime Westerwald - Rhein-Lahn sind eine Einrichtung für Menschen mit überwiegend geistiger Behinderung, die einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder einer anderen Tätigkeit nachgehen können bzw. zeitweise oder dauerhaft im Rahmen einer geregelten Tagesstruktur betreut werden.

  • Im Sinne der angestrebten Beheimatung ist es selbstverständlich, dass das Betreuungsangebot für die aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Bewohner/innen der Caritas-Wohnheime Westerwald - Rhein-Lahn fortbesteht. 

  • Die Caritas-Wohnheime haben das Ziel dem erwachsenen Menschen mit Behinderungen ein erfülltes Leben durch die ihm angemessene Normalisierung seiner Lebensverhältnisse zu ermöglichen. Dabei gilt es durch eine schrittweise Verbesserung der Lebenstüchtigkeit jeder Heimbewohnerin /jedem Heimbewohner ein Höchstmaß an Lebenserfülltheit zu erschließen. 

  • Die Einrichtung will den Bewohnern ein ständiges Zuhause bieten, indem sie in möglichst in harmonischer Gemeinschaftsstruktur leben können. Besonderer Wert wird deshalb auf das Erlernen und Einüben jener Fähigkeiten gelegt, durch die sich Mitglieder einer funktionierenden Gemeinschaft auszeichnen: Toleranz, Kompromissbereitschaft, Solidarität, Verständnis, usw.

  • Die Verwirklichung der Zielsetzung der Caritaswohnheime kann nur erfolgversprechend verlaufen, wenn sie vor dem Hintergrund einer gesellschaftlichen Integration erfolgt. 

  • Das ständige Bemühen um die Akzeptanz der Einrichtung und der einzelnen Heimbewohner innerhalb des Gemeinwesens, dem sie zugehörig sind, ist unerlässlich, damit der behinderte Mensch an den Möglichkeiten und Angeboten seines Lebensumfeldes teilhaben kann. 

  • Die Aufnahme in die Kirchengemeinden, der Kontakt und die Zusammenarbeit mit kirchlichen und zivilen Gremien und Gruppierungen stärkt das Gefühl der Geborgenheit und des Angenommenseins. 

  • Die Einrichtung legt auf eine gute partnerschaftliche und intensive Zusammenarbeit, nicht nur mit den Eltern, Verwandten und gesetzlich bestellten Betreuer/innen, sondern auch mit den Behörden besonderen Wert. Die Mitverantwortung und Mitwirkung der Angehörigen- und Sorgeberechtigten sind unter anderem über die Mitarbeit im AuSB möglich.


  Angebote

Die Caritaswohnheime bieten ...

  • individuell ausgerichtete Betreuung, Förderung, Versorgung und Pflege in überschaubarer Wohngruppenstruktur für die Bewohner. 
  • differenzierte Begleitung und Hilfen für die persönliche Lebensgestaltung der Bewohner. 
  • gezielte pädagogische und pflegerische Interventionen. 
  • die Möglichkeit der Kurzzeitbetreuung. 
  • in Kooperation mit verschiedenen Fachschulen den Ausbildungsgang zur Heilerziehungspflegerin / zum Heilerziehungspfleger.
  • die Ableistung des fachpraktischen Teils der Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher und Sozialarbeiterin / Sozialarbeiter oder Sozialpädaogin / Sozialpadagoge.

... und tragen unter anderem Sorge für

  • die haus- und fachärztliche Versorgung.
  • die Durchführung therapeutischer Maßnahmen.
  • die Arbeitsgrundlage medizinischer und pädagogischer Fachkräfte in Form von kontinuierlichen Entwicklungs- und Pflegeberichten (u.a. anhand standardisierter Erhebungen).
  • die fachliche Fortbildung und Supervision der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 ... beschäftigen

  • im Bereich der Betreuung überwiegend Fachkräfte mit abgeschlossenen pädagogischen und pflegerischen Ausbildungen.
  • in den übrigen Bereichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation oder Fachkenntnissen.
  • gerne Zivildienstleistende, Praktikanten und ehrenamtliche Helfer. 

In unseren Einrichtungen können in der Regel Menschen mit geistiger Behinderung nach Vollendung des achtzehnten Lebensjahres aufgenommen werden, die einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Behinderte haben, eine vergleichbare Tätigkeit ausüben bzw. mit dem Zeitpunkt der Aufnahme ins Heim einen solchen Arbeitsplatz nachweisen können.

  Die Wohnheime sind bestimmt für Menschen, die ...

  • nicht ohne die Betreuung einer ganzheitlich orientierten Einrichtung selbständig existenzfähig sind.
  • einer angemessenen Versorgung und Begleitung bedürfen. 
  • gemeinschaftsfähiges Verhalten erwarten lassen. 
  • für eine Förderung offen sind, die das Ziel hat, ein Maximum an Selbständigkeit zu erreichen.