Kontakt

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Integrative Kindertagesstätte
Sankt Franziskus


Bergstraße 21 | 56422 Wirges
Tel. (02602) 6 03 60 |  9 49 19 50
eMail kita@cv-ww-rl.de

  • Leitung
    Peter Herbst
 
Einzugsgebiet

für Kinder mit Behinderung
aus den Verbandsgemeinden:

  • Höhr-Grenzhausen
  • Montabaur
  • Ransbach-Baumbach
  • Selters
  • Wirges
  • und Teile der Verbandsgemeinden
    Hachenburg und Wallmerod
 
Aufnahmeverfahren

  Heilpädagogischer Bereich

     22 Plätze (Kinder mit Behinderung)

  • Fachärtzliches Gutachten an die Kreisverwaltung
  • Bedingung:
    vorliegende Zusage für die Übernahme der Kosten durch die Kreisverwaltung

  Regelbereich

     55 Plätze (Kinder ohne Behinderung)
         (40 Ganztagsplätze
         6 Plätze für Kinder U3)

  • Bedingung:
    das aufzunehmende Kind wohnt in Wirges
    oder in der Verbandsgemeinde Wirges 
  • Abschluss eines Betreuungsvertrages

  Kennenlernnachmittag

Erstes Kennenlernen der Gruppe, Vereinbarung von Schnuppertagen

 
Öffnungs- und Schließzeiten

  Integrative Gruppen

Ganztagsplätze

Montag bis Donnerstag   07.00 bis 17.00 Uhr
Freitag                          07.00  bis 16.00 Uhr

Blocköffnungszeiten

Montag bis Donnerstag   08.00 bis 15.00 Uhr
Freitag                           08.00 bis 12.30 Uhr

  Heilpädagogische Kleingruppe

Über-Tag-Betreuung

Montag bis Donnerstag  08.30 bis 15.15 Uhr
Freitag                          08.30 bis 13.15 Uhr

  Geöffnete Gruppe

Teilzeitplätze und 25 Ganztagsplätze

Montag bis Donnerstag  07.00 bis 17.00 Uhr
Freitag                         07.00 bis 16.00 Uhr           

 
Wichtiges

   Verpflegung

  • Grundsätzlich haben alle Kinder die Möglichkeit
    am Mittagessen teilzunehmen (bis auf jene, die einen Teilzeitplatz belegen, d. h. mit Mittagspause von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr)

   Transport der Kinder mit Behinderung

  • In der Regel werden die Kinder mit dem Bus morgens zu Hause abgeholt und nachmittags zurück gebracht.

  In Planung:

  • vierte integrative Gruppe
  • eine kleine Altersmischung
  • 48 Ganztagsplätze im Regelbereich
  • Erweiterung um eine auf insgesamt sechs Gruppen.
 
Integrative Kindertagesstätte St. Franziskus Wirges  

Behinderte und nicht behinderte Kinder in einer Einrichtung:

Integrative Kindertagesstätte St. Franziskus Wirges

 

Eingang Integrative Kindertagesstätte Sankt Franziskus in der Bergstraße in WirgesDie Integrative Kindertagesstätte Sankt Franziskus in Wirges besteht in der heutigen Form seit August 2002. Sie ging aus dem Zusammenschluss des ehemaligen zweigruppigen Regelkindergartens unter Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Bonifatius Wirges mit dem dreigruppigen Sonderkindergarten unter Trägerschaft des damaligen Caritasverbandes für den Bezirk Westerwald e. V. jetzt Caritasverband Westerwald - Rhein-Lahn e. V. - hervor, der seither Träger der Gesamteinrichtung ist.
Die christliche Erziehung der Kinder ein wichtiger Bestandteil der Pädagogik. Dazu gehört die Vermittlung von Wissen über das Leben Jesu und die Bibel. Dies bedeutet für auch, im täglichen Miteinander Rücksicht, Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Achtung vor der Schöpfung Gottes zu üben.

In der Kindertagesstätte  werden zur Zeit 22 Kinder mit Behinderungen und 55 Kinder ohne Behinderungen ihren individuellen Anforderungen entsprechend in folgenden Gruppen und Bereichen begleitet und gefördert: 

  • drei integrative Gruppen:          
    Begleitung und Förderung von jeweils fünf Kindern mit und zehn Kindern ohne Behinderung
  • eine heilpädagogische Gruppe: 
    Begleitung und Förderung von sieben Kindern mit Behinderung
  • eine geöffnete Gruppe:                    
    Begleitung und Förderung von sechs Kindern unter drei Jahren und 19 Kindern ab drei Jahren

  Therapeutische Förderung im Haus

  • Ergotherapie
  • Krankengymnastik
  • Sprachtherapie

  Toleranz statt Ausgrenzung

Neben der gezielten individuellen Förderung verfolgen wir mit unserem integrativen Ansatz das Ziel, Kindern mit unterschiedlichsten Vorraussetzungen die Möglichkeit zu bieten, sich vorbehaltlos kennen zu lernen und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. Das Miteinander wird innerhlab kurzer Zeit als "normal" empfunden. Die Kinder lernen sich selbst, ihre Stärken, aber auch ihre Grenzen und die der anderen Kinder kennen und respektieren. Die Kinder machen geimeinsame Erfahrungen, lernen voneinander und lernen es, aufeinander Rücksicht zu nehmen - eine Gemeinschaft entsteht.
Durch die so erlangte soziale Kompetenz ist der erste Schritt weg von Diskriminierung und Benachteiligung hin zu gleichberechtigter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bereits getan.

  Team und Therapie(n)

Zeit und Raum zur freien Entfaltung

Das Team der Integrativen Kindertagesstätte Sankt Franzisus setzt sich wie folgt zusammen:

  • Diplom-Pädagoge als Leitung
  • Ergotherapeut/in
  • Erzieher/innen
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Kinderpfleger/in
  • Soz.-Pädagogen/in / Soz.-Arbeiter/in (FH) als Gruppenleitung

Ergänzt wird das Team der Kindertagesstätte durch folgende in der Einrichtung praktizierende Therapeutinnen: 

  • Krankengymnast/in
  • Sprachtherapeut/in

Jedes Kind mit Behinderung hat die Möglichkeit, mindestens einmal pro Woche ein ergotherapeutisches Angebot zu erhalten. Die Therapie findet in der Regel in Einzelsitzungen in unserem Ergotherapieraum statt. Hierfür ist kein Rezept erforderlich, da die Ergotherapeutin Mitarbeiterin der Kindertagesstätte ist.
Kinder, bei denen eine gezielte sprachtherapeutische und/oder krankengymnastische Förderung angezeigt ist, benötigen eine entsprechende Verordnung (Rezept), die in der Regel vom Facharzt ausgestellt wird. Liegt eine Verordnung vor, vereinbaren die ErziehungsberechtigtenTermine mit der Krankengymnastin und/oder Sprachtherapeutin direkt. Beide Therapeutinnen arbeiten in eigenen Praxen, "besuchen" aber regelmäßig unsere Einrichtung und nutzen die ihnen hier zur Verfügung gestellten Räume.
Team und Therapeuten tauschen sich regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand, geplante Ziele, Maßnahmen zu deren Erreichen und interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten aus. Gemeinsam wird überlegt, wie das einzelne Kind vor dem Hintergrund seiner individuellen Vorraussetzungen optimal gefördert werden kann.
Hierbei ist uns eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten ein Anliegen. Nur wenn alle an der Entwicklung des Kindes Beteiligten aktiv und in dieselbe Richtung (mit)arbeiten, ist das für jedes Kind individuell bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Hierzu gehört auch, in der Einrichtung begonnene Maßnahmen zu Hause weiterzuführen und/oder zu wiederholen und das Ergebnis in die Einrichtung zurückzumelden.

  Elternarbeit / Elternbeirat

Elternarbeit ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir legen hierbei großen Wert auf intensive Zusammenarbeit, Transparenz und Offenheit. Formen der Elternarbeit sind z. B. unser Elternbrief (alle drei Monate), aktuelle Infos, Pinnwand, Tür- und Angelgespräche, Einzelgespräche, Elternabende, Feste, Ausflüge, usw. Dankbar sind wir auch für einen aktiven Elternbeirat (wird jährlich gewählt).