Heimat

Quartiersmanagement

Generationen-Projekt Lahnstein

Viele Netzwerkpartner sind hier dasrgestellt.

Vermitteln, moderieren, organisieren und vernetzen. Das sind die Aufgaben des Generationen-Projekts, um zusammen mit den Bürgern und vielen anderen Akteuren die Lebensqualität des Stadtteils nachhaltig zu verbessern.
Das Miteinander der verschiedenen Generationen steht im Zentrum der Arbeit, damit auch hilfsbedürftige Menschen gut versorgt zuhause leben können.

Gemeinsam mit den Bürgern entwickelte Arbeitsbereiche:

  • Wohnen und Wohnumfeld
  • Hilfe- und Helfensbedarf
  • Versorgung und Besorgung
  • Freizeit und Kultur

Gemeinsam gestalten wir z. B. Angebote, die Menschen verschiedenen Alters aus Lahnstein mit Bewohnern des Altenzentrums zusammenbringen. Oder es werden ehrenamtliche Angebote unterstützt und neue initiiert, damit ältere Menschen und Familien im Alltag Hilfe erhalten.

Netzwerkarbeit

Bürger, Pfarrgemeinde, Stadtverwaltung und andere Akteure sind Teil der Arbeitsgruppe Generationen-Netz. Sie trifft sich regelmäßig zur besseren Information, Kommunikation und Zusammenarbeit. Neue Projekte und Aktionen entstehen daraus und werden hier weiter entwickelt.

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SonntagsCafé im Caritas-Altenzentrum St. Martin

Jeden 1. und 3. Sonntag findet ein SonntagsCafé im Haus statt. Bei leckerem Kuchen und frischem Kaffee besteht viel Gelegenheit, nette Menschen kennenzulernen. Alle sind herzlich eingeladen!

Newsletter des Quartiersmanagementes 4

Newsletter des Quartiersmanagementes 3

Newsletter des Quartiersmanagementes 2

Newsletter des Quartiersmanagementes 1

Angebote und Projekte des Generationen-Projektes

Sprechstunde und Newsletter

Das Generationen-Projekt der Caritas bietet ab sofort eine Sprechstunde für Sie an. Gerne können Sie mit folgenden Anliegen zu uns kommen:

  • Sie haben Verbesserungsvorschläge zum Leben in Lahnstein allgemein und zur Lebensqualität für Senioren im Speziellen?
  • Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren für Menschen, die Hilfe brauchen oder alleine sind?
  • Sie brauchen Unterstützung  oder möchten sich einfach nur mit uns Gedanken über Ihr eigenes Älterwerden machen, über Hilfemöglichkeiten, Wohnformen etc.?

Unsere Sprechzeiten sind:
Michael Noack und Astrid Haderlein sind zu erreichen: Tel. (0 26 21) 92 00 243.

  • dienstags von 10.00 bis 11.00 Uhr
  • und nach telefonischer Vereinbarung.

Außerdem gibt es einen Newsletter des Generationen-Projekts, der regelmäßig über Inhalte und Ergebnisse informiert. Wenn Sie diesen abonnieren möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an info.generationen-projekt@cv-ww-rl.de.

 

Mehrgenerationen-Nachmittage

Jung und Alt basteln zusammen Martinslaternen

„Basteln wir dieses Jahr wieder Martinslaternen?“ und „ Wann kommen die Kinder zu uns zu Besuch?“ und „Es war so ein schöner Nachmittag gewesen!“ Etliche Bewohner erinnerten sich noch ganz genau an diesen Nachmittag Anfang November im letzten Jahr. Nun fand der Mehr-Generationentag nun schon zum zweiten Mal zu St. Martin statt.

Jung und Alt präsentieren stolz ihre gemeinsam gebastelten Laternen.Mehrgenerationentag im Haus St. Martin

Etwa zehn Kinder aus der Kita Arche Noah besuchten mit ihren Eltern und Geschwistern das Altenzentrum, um zusammen mit den Senioren Martinslaternen zu basteln. Alt und Jung halfen und unterstützten sich gegenseitig wo es nur ging. Klebemotive wurden geteilt und getauscht – sowohl Bewohnerinnen als auch die Kitakinder hatten in den Wochen vorher schon fleißig vorgearbeitet.
Sobald jeder sein Werk fertig hatte, waren die Kleinen nicht mehr zu halten: stolz formierten sie sich zu einem kleinen „Martinszug“ und spazierten durch die rasch verdunkelte Cafeteria. Eine tolle Stimmung und was für ein junges Leben in unserem Haus!

Zur Stärkung gab es anschließend für alle Glühpunsch. Die vom Bäcker Beck dankenswerterweise gespendeten Martinswecken wurden – ganz im Sinne des heiligen Martins – geteilt und schmeckten Jung und Alt vorzüglich. Zum Schluss sangen alle zusammen noch die traditionellen Martinslieder. Außerdem führten die Kitakinder mit ihren ErzieherInnen einen Singtanz mit ihren Laternen auf. Ein rundum gelungener Nachmittag!


Schüler-Generationenprojekt 1.0

Entstanden durch eine Kooperation zwischen der Realschule Plus und dem Generationen-Projekt haben sich über 30 Schüler dazu bereit erklärt, Bewohnern aus Lahnstein und dem Altenzentrum unter die Arme zu greifen: leichte Gartenarbeit, einkaufen, spazieren gehen, technische Hilfe bei Smartphone und Computer uvm.

Die jungen Menschen engagieren sich ehrenamtlich ein bis maximal zwei Stunden pro Woche und bekommen eine Aufwandsentschädigung von 5 Euro. Versichert sind sie über die Caritas. Vor Beginn besuchten die Schülerinnen und Schüler das Caritas Altenzentrum St. Martin zur Einführungsveranstaltung. Einrichtungsleiterin Gertrud Schwickert erarbeitete mit ihnen Regeln und Tipps im Umgang mit älteren Menschen. Auch die Handhabung von Rollator und Rollstuhl wurde erklärt und geübt.

Astrid Haderlein und Michael Noack vom Generationen-Projekt kümmern sich um die Vermittlung der Schüler und führen die Erstgespräche mit Schüler und Bürger. Die Partner werden nach Interessenlage und Nachbarschaft vermittelt

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Sonntagscafé

Musiker spielen und sindgen für die Gäste beim Sonntagscafé.

In Lahnstein findet sich kaum noch eine Möglichkeit, an Sonntagen einen Kaffee trinken zu gehen. Deswegen gibt es im Altenzentrum St. Martin nun das "Sonntagscafé". Bewohner des Altenzentrums und des Stadtteils können eine gute Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen in unseren gemütlichen Räumlichkeiten genießen. Es findet jeden 1. und 3. Sonntag im Monat statt und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt.

Bewegung trotz(t) Demenz

Die Verantwortlichen des neuen Angebotes 'Bewegung trotz(t) Demenz'Freuen sich über das neue Angebot „Bewegung trotz(t) Demenz“ für Menschen mit kognitiven Einschränkungen: (von links) Astrid Haderlein (Generationen-Projekt Lahnstein), Peggy Reyhe (Pflegestützpunkt), Mona Hemmer und Mara Schulz von der Hochschule Koblenz, Annerose Thörmer, (Vorsitzende der TGO), Jutta Jungblut (Übungsleiterin) und Stefanie Muno-Meier (Vertreterin Sportliche Leiter TGO). Es fehlt Christel Kuschewski.Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn

Für Mona Hemmer und Mara Schulz wird es langsam ernst. Sie studieren im letzten Semester Soziale Arbeit an der Hochschule Koblenz. Danach geht es hinaus ins Berufsleben. Im letzten Studienjahr konzipierten die Beiden im Zuge ihrer "Projektwerkstatt" ein reales Vorhaben bei einem möglichen zukünftigen Arbeitgeber - in diesem Fall war es der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn mit seiner Beratungs- und Koordinierungsstelle im Pflegestützpunkt.

Die Studentinnen entwickelten das Angebot "Bewegung trotz(t) Demenz" für Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Es findet statt ab dem 19. Oktober, und zwar immer donnerstags von 10 bis 11 Uhr.  Zunächst sind zehn Termine geplant; die Kosten belaufen sich auf 75 Euro.

Da dies jedoch der Pflegestützpunkt selbst nicht anbieten kann, mussten sich die Studentinnen Partner suchen. Aber nachdem Lahnstein den Vorteil hat, dass es viele engagierte Menschen und Akteure auf engem Raum gibt, hatten sie es nicht weit. Das Netzwerk Demenz Lahnstein-Braubach, die Turngemeinde Oberlahnstein und das Generationen-Projekt Lahnstein sind Projektpartner.

In direkter Nachbarschaft vom Caritas-Zentrum, das auch den Pflegestützpunkt beheimatet, hat die Turngemeinde Oberlahnstein (TGO) ihren Sitz und eine gut ausgestattete, barrierefreie Sporthalle. Die Vorsitzende, Annerose Thörmer, war sofort mit im Boot. "Wir haben schon einige Angebote für Senioren, doch irgendwann können diese daran nicht mehr teilnehmen, weil sie körperlich oder kognitiv beeinträchtigt sind." Sie ist froh, nun auch für einen Teil dieser Menschen ein Angebot im Programm zu haben. Mit Jutta Jungblut und Christel Kuschewski konnten zwei erfahrene Übungsleiterinnen gewonnen werden.

Das Bewegungsangebot soll aber auch dazu dienen, die betreuenden Angehörigen zu entlasten. Zusammen mit dem Caritas Generationen-Projekt Lahnstein wird deshalb ein Fahrdienst angeboten. "Bei Bedarf holt unsere ehrenamtliche Fahrerin die Teilnehmer mit dem Bus von zuhause ab und bringt sie nach der Bewegungsstunde wieder heim", erläutert Quartiersmanagerin Astrid Haderlein. Das gebe den Pflegenden rund drei Stunden Zeit, Besorgungen zu machen, soziale Kontakte zu pflegen oder einfach mal durchzuschnaufen.

Ein besonderer Dank gilt der LZG (Landeszentrale für Gesundheitsförderung in RLP) für die finanzielle Unterstützung des Projekts.

Anmeldung und Information

  • Peggy Reyhe (Pflegestützpunkt), Telefon (02621) 92 08 20
  • Anja Sturm (TGO), Telefon (02621) 4 00 63