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Stand: 09.06.2017

Flüchtlingshilfe

Schulden bei Flüchtlingen beschäftigte Caritas-Netzwerk Asyl

Die Teilnehmer des Netzwerk-Treffens beim InformationsaustauschRegelmäßig treffen sich haupt- und ehrenamtlich engagierte Flüchtlingshelfer zum Informationsaustausch im Caritas-Zentrum in Montabaur. Beim jüngsten Treffen ging es um das Thema „Finanzen und Schulden bei Flüchtlingen“.Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn

Das Thema "Finanzen und Schulden bei Flüchtlingen" stand im Mittelpunkt beim jüngsten Treffen des Netzwerkes Asyl im Westerwald, zu dem der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn in regelmäßigen Abständen ins Caritas-Zentrum nach Montabaur einlädt. "Gerade für geflüchtete Menschen ist es extrem schwer, sich in unserem hochkomplexen Wirtschafts- und Finanzsystem zurechtzufinden. Es lauern viele Gefahren und Fallen, falsche Entscheidungen zu treffen", erläuterte Referentin Katja Groß-Abel. Die Diplom-Kauffrau und langjährige Schuldnerberaterin beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn berichtete unter anderem rund um das Thema "Abschluss von Verträgen" und ging dabei insbesondere auf Handyverträge ein. Gleichzeitig informierte sie über die Schufa-Selbstauskunft und wies auf die Gefahr bei sogenannten kostenlosen Kreditkarten hin. Intensiv setzten sich die Teilnehmer des Netzwerk-Treffens außerdem mit dem Pfändungsschutzkonto auseinander. "Es ist gut und sehr hilfreich, dass es uns durch die kurzen Wege und die gute Vernetzung der Fachdienste innerhalb unseres Caritasverbandes gelungen ist, mit Katja Groß-Abel eine ausgewiesene Expertin zu dem Thema gewinnen zu können", betonte Rainer Lehmler, Koordinator im Flüchtlingslotsenprojekt und im Caritas-Netzwerk Asyl abschließend, der sich gemeinsam mit den Teilnehmern über einen wieder einmal sehr informativen Nachmittag freute.

Das Caritas-Netzwerk Asyl im Westerwald wurde bereits 2014 ins Leben gerufen ist ein loser Zusammenschluss von zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren, Gruppen und Einzelpersonen aus dem kommunalen, kirchlichen und sozialen Bereich, die sich etwa alle zwei Monate im Caritas-Zentrum in Montabaur treffen. Hier tauschen sich die Teilnehmer über Erfahrungen, Probleme und auch neuste Entwicklungen im Bereich der Flüchtlingsarbeit und der aktuellen Gesetzgebung aus. Als fachliche Begleiter des Netzwerks stehen die Fachberaterinnen der Caritas-Migrations- und Flüchtlingsberatung, Elke Schäfer-Krüger und Sabine Prothmann-Vollet, zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen werden auch externe Referenten zu speziellen Themen in die Treffen eingeladen. "Die Teilnehmer bestimmen dabei die Themen weitgehend mit und bringen aktuelle Fragestellungen ein", erklärte Rainer Lehmler und wies darauf hin, dass die Netzwerk-Treffen grundsätzlich allen in der hiesigen Flüchtlingshilfe Engagierten offen stehen.

  • Das nächste Netzwerk-Treffen findet am Donnerstag, 2. August, von 14 bis 16 Uhr im Caritas-Zentrum in Montabaur, Philipp-Gehling -Straße 4, statt. Weitere Infos zum Caritas-Netzwerk Asyl im Westerwald gibt es bei Rainer Lehmler unter Telefon 02602/160669 oder per E-Mail an rainer.lehmler@cv-ww-rl.de.