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Detlef Dillmann
, der Direktor des neuen
Caritasverbandes Westerwald – Rhein-Lahn
,
stellte in seiner Präsentation unter dem Motto »Caritas – ein starkes Stück
Kirche« den Verband vor. »Caritas – ein starkes Stück Kirche«, das zeige sich
auch in der großen
Zahl der persönlichen und
Förderkreis-Mitglieder (insgesamt knapp 3.500) und der korporativen
Mitglieder (98 Kirchengemeinden und 14 Einrichtungen). „Besonderes Augenmerk
legen wir auf die Verankerung der Caritas-Arbeit in den Kirchengemeinden und
auf die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege
sowie der Politik und den politischen Gemeinden“, so Dillmann, „die Caritas
ist auch weiterhin ein verlässlicher und starker Partner.“ Durch das Zusammengehen
der beiden Caritasverbände ist der rheinland-pfälzische Caritasverband jetzt
Anbieter und Ansprechpartner für 348.000 Einwohner im Westerwald- und
Rhein-Lahn-Kreis. „Mit der Übernahme der Einrichtungen des
Diözesancaritasverbandes zum 1. Januar 2005 bietet der Caritasverband Westerwald
– Rhein-Lahn nun eine umfangreiche Angebotspalette in den verschiedensten
Bereichen“, erläutere Dillmann weiter. Hierzu gehören die Beratungsdienste
wie Ehe-, Familien- und Lebensberatung oder Schwangerenberatung,
Secondhand-Laden oder die Wohnungslosenhilfe, mit denen rund 4.600 Klienten
erreicht werden, die ambulante (gut 4.100 Patienten) und stationäre Alten-
und Gesundheitshilfe (mit 228 Plätzen in Wohnheimen und knapp 600 Kurteilnehmerinnen
im Mütterkurheim) sowie die Angebote in der Behindertenhilfe mit
Arbeitsplätzen für rund 540 Menschen mit Behinderungen, mit Plätzen für 90
Bewohner in den Wohneinrichtungen und Plätzen für 77 Kinder in der integrativen
Kindertagesstätte sowie 75 Schülern in der Katharina-Kasper-Schule in Wirges.
„Dass das Zusammengehen der beiden Caritasverbände erfolgreich vonstatten
gegangen ist, dazu hat der Diözesancaritasverband einen wesentlichen Beitrag
geleistet“, so Dillmann. „Die Zusammenarbeit mit dem Diözesancaritasverband
war äußerst intensiv, hilfreich, fair und von gegenseitigem Vertrauen
geprägt“, bekräftigte Dillmann.
Der Vorsitzende des
Caritasverbandes Westerwald – Rhein-Lahn,
Pater Guido Dupont
, hatte in seiner Begrüßung nochmals das
Verständnis von Caritas skizziert: Mit dem Motto »Caritas – ein starkes Stück
Kirche« sei neben dem bischöflichen Auftrag insbesondere auch die Verbindung
zwischen verbandlicher Caritas, Gemeindecaritas und Synodalbereich
unerlässlich. Im gesamten Prozess des Zusammengehens der beiden Caritasverbände,
so der Vorsitzende, wurde jedoch immer das Augenmerk darauf gelegt, dass die
Mitarbeiter beider Verbände einbezogen werden und es nicht zu
betriebsbedingten Kündigungen kam. „Durch das Zusammengehen und die
Übernahme der Einrichtungen vom Diözesancaritasverband hat unser Verband eine
Größe und ein Angebotsspektrum, mit dem wir zum einen den Menschen in den
Regionen Westerwald und Rhein-Lahn »Hilfe aus einer Hand« bieten können, zum
anderen können dadurch wirtschaftliche Problemlagen leichter aufgefangen
werden“, sagte Dupont. Daneben haben Kirchengemeinden, Bischöfliches
Ordinariat sowie Politik künftig im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums
einen
Ansprechpartner.
Zuvor hatte
Bischof Dr. Franz Kamphaus
die offizielle Feier zur Gründung des
Caritasverbandes mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St Peter in
Ketten in Montabaur eröffnet.
Der
Caritasverband Westerwald – Rhein-Lahn e.V.
mit Sitz in Montabaur
hat nun insgesamt rund 750 Mitarbeiter(innen) und beschäftigt rund 30
Zivildienstleistende und Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr. In
Ausbildung oder Praktikum befinden sich zudem weitere 33 Personen. In seinen
Einrichtungen und Diensten werden rund 10.250 Menschen beraten, begleitet
und betreut. Für Fragen steht Detlef Dillmann, der Direktor des Caritasverbandes Westerwald – Rhein-Lahn e. V. zur Verfügung unter Fon: 02602/1606-10. |