David Zirwes, Mitarbeiter der Caritas-Wohnungslosenhilfe, mit dem neuen E-Lastenrad vor dem Tagesaufenthalt „Treff“ in Lahnstein. Dank einer Förderung der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg in Höhe von 5.500 Euro können er und seine Kolleginnen und Kollegen künftig noch nachhaltiger und flexibler zwischen ihren verschiedenen Standorten unterwegs sein.Caritasverband WWRL
Die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn ist künftig noch nachhaltiger und flexibler unterwegs: Dank einer Förderung der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg in Höhe von 5.500 Euro konnte ein neues E-Lastenrad angeschafft werden. Es kommt ab sofort in den verschiedenen Einrichtungen und Diensten der Wohnungslosenhilfe in Lahnstein zum Einsatz und erleichtert den Mitarbeitenden den Arbeitsalltag erheblich.
Die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes ist mit mehreren Angeboten im Stadtgebiet vertreten. Dazu gehören das Haus St. Christophorus mit stationären Wohnplätzen für wohnungslose Erwachsene sowie junge Erwachsene, der Tagesaufenthalt "Treff", die Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung Rhein-Lahn, die ambulante Wohnungslosenhilfe und die Betreuung der Notschlafstelle. Zwischen diesen Standorten sind die Mitarbeitenden täglich unterwegs.
"Wir transportieren regelmäßig Lebensmittel, Hygieneartikel, Bettwäsche, Schlafsäcke oder Materialien für kleinere Renovierungsarbeiten zwischen unseren Einrichtungen. Gleichzeitig müssen unsere Mitarbeitenden oft kurzfristig an verschiedenen Standorten präsent sein", erläutert Joachim Grämer, Leiter des Fachbereichs Existenzsicherung beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. "Das neue E-Lastenrad ist für uns deshalb eine große Unterstützung."
Bisher wurden viele dieser Fahrten mit dem Dienstfahrzeug durchgeführt. Gerade im innerstädtischen Bereich bedeuteten die kurzen Strecken jedoch einen vergleichsweise hohen Aufwand - verbunden mit Parkplatzsuche, Verkehrsbelastung und zusätzlichen Betriebskosten. Das E-Lastenrad bietet hierfür eine praktische Alternative.
"Mit dem Lastenrad sind wir in der Innenstadt oft schneller unterwegs als mit dem Auto. Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz", sagt Grämer. Das Fahrrad wird von sechs bis sieben Mitarbeitenden genutzt und kommt insbesondere bei Transportfahrten zwischen den verschiedenen Standorten der Wohnungslosenhilfe zum Einsatz.
Neben den ökologischen Vorteilen überzeugt das E-Lastenrad auch wirtschaftlich. Kosten für Kraftstoff, Parkgebühren oder Werkstattaufenthalte reduzieren sich deutlich. Dadurch werden Ressourcen geschont, die wiederum direkt den Hilfsangeboten für Menschen in schwierigen Lebenslagen zugutekommen können.
"Wir bedanken uns herzlich bei der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg für die großzügige Förderung", betont Grämer. "Das E-Lastenrad hilft uns dabei, unsere Arbeit noch effizienter, nachhaltiger und näher an den Menschen zu gestalten. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie Fördermittel ganz konkret den Alltag sozialer Einrichtungen verbessern können."
Die Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg unterstützt mit ihren Fördermitteln soziale Projekte und innovative Vorhaben in der Region. Mit der Förderung des E-Lastenrades setzt sie zugleich ein Zeichen für nachhaltige Mobilität im sozialen Bereich.