Da steht ein Pony im Sinnesgarten: Die tierischen Gäste sorgten sichtlich für Begeisterung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus Helena. Und auch Lotte und Monty genossen die vielen Streicheleinheiten – und freuten sich über so manche Möhre.Caritasverband WWRL
Einen besonderen Nachmittag voller Emotionen, Begegnungen und leiser Glücksmomente erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Altenzentrums Haus Helena in Hachenburg beim Besuch von zwei ganz besonderen Gästen: den Ponys Lotte und Monty. Unter dem Motto "Ponytraum - Lernen mit Herz, Huf und Hand" brachte Eva Bayer gemeinsam mit ihren Tieren spürbar Leben, Wärme und Freude in die Einrichtung.
Schon beim ersten Kontakt war zu sehen, welche Wirkung die sanften Tiere entfalten. Im liebevoll gestalteten Sinnesgarten, der mit Blumen entlang eines Rundwegs dekoriert war, bewegten sich die Ponys ruhig und geduldig zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern. Viele nutzten die Gelegenheit, die Tiere zu streicheln, ihre Nähe zu spüren und für einen Moment ganz im Hier und Jetzt zu sein. Es waren diese kleinen Augenblicke, die Großes bewirkten - ein Lächeln, ein liebevoller Blick oder einfach das Gefühl von Verbundenheit.
Besonders wichtig: Auch weniger mobile Bewohnerinnen und Bewohner wurden einbezogen. Die Ponys besuchten gezielt die Station E und ermöglichten so auch ihnen unmittelbare Begegnungen. Die Freude darüber war deutlich spürbar - und für viele ein echtes Highlight
Die Veranstaltung zog nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner an: Auch Angehörige sowie Mitarbeitende mit ihren Kindern nahmen teil und sorgten für eine lebendige, generationenübergreifende Atmosphäre. Trotz eines kurzen Regenschauers ließ sich niemand die gute Stimmung nehmen - im Gegenteil: Die besondere Atmosphäre wurde durch die tierischen Gäste noch verstärkt.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Herzhafte und süße Snacks sowie Kaltgetränke rundeten den Nachmittag ab und boten Raum für Gespräche und gemeinsames Erleben. Zum Abschluss zog es die Ponys noch einmal in die Wohnstube der Station E, wo sie weitere Streicheleinheiten genossen und den Nachmittag in ruhiger, fast schon vertrauter Atmosphäre ausklingen ließen.
"Solche Begegnungen sind von unschätzbarem Wert. Sie schenken Nähe, wecken Erinnerungen und bringen vor allem eines: echte Lebensfreude", betont Einrichtungsleiterin Anja Kohlhaas. "Es ist beeindruckend zu sehen, wie positiv Tiere auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner wirken."
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg - und hat einmal mehr gezeigt: Manchmal braucht es nur ein paar sanfte Hufe, um Herzen zu berühren.